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Trockenes Auge

 

Im Zeitalter der Zentralheizung und der Bildschirmarbeit gar nicht so selten: Augenrötung, Fremdkörpergefühl, Brennen, Lichtempfindlichkeit, Schleimabsonderungen, geschwollene Augenlider. Ursache könnt eine gestörte Tränenfilmproduktion sein. Man leidet unter den Folgen eines „trockenen Auges“. Eine Erkrankung, die in den letzten 20-30 Jahren immer häufiger geworden ist. Das trockene Auge kann auch Begleiterscheinung von verschieden Medikamenten, Augenleiden und Allgemeinkrankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Allergien sein. Immer geht es um eine Störung der Menge oder Funktion des Tränenfilms. Dieser soll die Augenoberfläche benetzen und die Oberfläche des Augapfels glatt und geschmeidig halten. Eine trockene Augenoberfläche wird wund und undurchsichtig. Die Keimabwehr ist gestört, die Sauerstoffversorgung der Hornhaut herabgesetzt. Sinnvoll ist der Einsatz von "künstliche Tränen". Es gibt sie in verschiedener Zusammensetzung, als Tropfen oder Gel. Augentropfen mit gefäßverengender Wirkung sind eher gefährlich. Wegen der vielfältigen möglichen Ursachen muss eine Selbstmedikation ohne augenärztliche Diagnose auch ganz wenige Tage beschränkt bleiben.

Anwendung von Augengelen beim trockenen Auge

Zur Behandlung des trockenen Auges können besondere Augengele angewandt werden. An ihre Anwendungssicherheit werden wie bei Augentropfen höchste Anforderungen gestellt (Sterilität, Verträglichkeit). Es gibt sie in Tuben und als sogenannte EDO - Ein-Dosis-Ophthiolen. Diese EDO enthalten keine Konservierungsstoffe und sind besonders gut für Allergiker und Kontaktlinsenträger geeignet. Sie sind grundsätzlich für den einmaligen Gebrauch gedacht. Sie enthalten meist mehr als für eine Anwendung nötig wäre. Dies ist aber nur als Reserve gedacht, falls mal ein Tropfen daneben geht. Vor der Anwendung am Auge werden die geschlossenen EDO ausschlagen wie ein Quecksilberfieberthermometer, damit sich der Inhalt zur Öffnung bewegt. Den Verschluss abdrehen, den Kopf nach hinten neigen und das Unterlid leicht nach unten ziehen. Die EDO senkrecht über das Auge halten (nicht das Auge berühren), drücken bis sich ein Tropfen löst. Den Geltropfen in den Bindehautsack fallen lassen. Das Unterlid loslassen, das Auge schließen und durch Lidbewegungen das Gel verteilen. Vorteil der EDO: es wird jeweils nur das benötigte Fläschchen geöffnet, die anderen EDO behalten die Haltbarkeit bis zum Verfalldatum.

Beckenbodentraining

Mindestens drei Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben Probleme mit dem Beckenboden. Der Beckenboden besteht aus drei übereinander liegenden Muskelschichten und ist die wichtigste Stütze für Blase und Darm. Viele Frauen nehmen ihren Beckenboden bewusst erst nach der Geburt eines Babys wahr. Wegen der starken Überdehnung beim Durchtritt des Babykopfes und eventuellen Gewebsvernarbung durch einen Dammschnitt, spüren die Betroffenen die verminderte Beckenbodenkraft. Senkungen von Unterleibsorganen mit Harn- und Stuhlinkontinenz können die Folge sein. Männer bemerken den Beckenboden oft erst nach radikalen Eingriffen, wie einer Prostataoperation. Es fehlt plötzlich die Harnbremse und es kann zu Inkontinenz kommen. Eine Beckenbodenschwäche kann auch mitverantwortlich für Hämorrhoiden, Potenz-, Orgasmus- und Verdauungsprobleme sein. Sportvereine und Physiotherapeuten bieten spezielle Kurse zum Beckenbodentraining an. Zur Schonung des Beckenbodens keine schweren Gegenstände heben. Wenn dann mit geradem Rücken und angespannten Beckenboden- und Bauchmuskeln. Während der Anspannung ausatmen. Beim Niesen und Husten den Beckenboden vorbeugend anspannen. Sportarten wie Tennis ersetzten wie Walking. In unserer Apotheke gibt es kostenlos Ratgeber zum Beckenbodentraining.

Ginseng - eine uralte Heilpflanze

Ginseng: als besonders wertvoll gilt die Wurzel der 4-7jährigen Pflanzen. Vor mehr als 4000 Jahren schon lernte man Ginseng als Heilmittel schätzen. Er wächst wild in den Wäldern Chinas und Koreas. Weißer und Roter Ginseng stammen übrigens nicht von verschiedenen Pflanzen, die rote Farbe entsteht durch Wasserdampfbehandlung nach der Ernte. Zunächst Kaisern und Königshäusern vorbehalte wurde Ginseng dann bei Soldaten zur Wiederherstellung der Kampfeskraft eingesetzt. Heutzutage ist Ginseng auf der ganzen Welt verfügbar, insbesondere als Mittel bei altersbedingten Erkrankungen. Ginseng gilt als Tonikum (Kräftigungsmittel) zur Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie in der Rekonvaleszenz. Gute Ginsengzubereitungen enthalten mind. 15mg Ginsenoside. Sie können den Zellstoffwechsel fördern, den Körper mit neuer Energie versorgen und das Immunsystem anregen. Der Körper ist dadurch besser gegen Krankheiten geschützt. Ginseng sollte als Prophylaktikum über längere Zeit (bis 3 Monate) genommen werden. Er sollte nicht zusammen mit zentral anregenden Stoffen angewandt werden, weil es dann zu nervöser Unruhe und Blutdrucksteigerung kommen kann.

  Unser Team der Löwen-Apotheke-Oker steht gern für weitere Fragen zur Verfügung



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8. Tag der offenen Tür 2009
9. Trockenes Auge
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